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	<title>Die Bildungsrepublik</title>
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	<description>Bildung zahlt sich aus</description>
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		<title>Studium und Kind &#8211; Die Chancen alleinerziehender Mütter</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Dec 2011 14:02:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>prof</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Kind]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein Studium zu meistern ist keine Leichtigkeit. Besonders dann, wenn Sie im Alltag als alleinerziehende Mutter eine zusätzliche Belastung zu tragen haben, erscheint diese Hürde kaum zu bewältigen. Doch tatsächlich haben sich viele Hochschulen in Deutschland mittlerweile auf diese Besonderheit eingestellt und versuchen auch alleinerziehenden Müttern ein Studium zu ermöglichen. Betreuung ist nicht selbstverständlich Dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.vhsbiel.ch/wp-content/uploads/2011/12/studentinnen-300x229.jpg" alt="" title="Studentinnen" width="300" height="229" class="alignleft size-medium wp-image-41" /><strong>Ein Studium zu meistern ist keine Leichtigkeit. Besonders dann, wenn Sie im Alltag als alleinerziehende Mutter eine zusätzliche Belastung zu tragen haben, erscheint diese Hürde kaum zu bewältigen. Doch tatsächlich haben sich viele Hochschulen in Deutschland mittlerweile auf diese Besonderheit eingestellt und versuchen auch alleinerziehenden Müttern ein Studium zu ermöglichen.</strong></p>
<h2>Betreuung ist nicht selbstverständlich</h2>
<p>Dass Sie ein Kind, insbesondere ein Kleinkind, nicht zur mit zur Vorlesung nehmen können, ist im Prinzip klar. Leider ist allerdings nicht an jeder Hochschule in Deutschland üblich, dass dort Kinderbetreuung angeboten wird. Als alleinerziehende Mutter können Sie also nicht davon ausgehen, dass Sie in dieser Hinsicht überall unterstützt werden. Das ist enttäuschend und bedarf einer Veränderung, Sie sollten dies bereits bei Ihrer Bewerbung berücksichtigen. Zwar sind die Angebote insbesondere in den letzten 5 Jahren deutlich größer geworden, aber dennoch längst nicht flächendeckend und selbstverständlich. Große Universitäten haben heutzutage ein gut ausgebautes Betreuungssystem. Dort können Sie sich schon vor Beginn Ihres Studiums Informationen über eventuelle Betreuungen und der Möglichkeit der finanziellen Unterstützung sammeln. In der Regel bezahlen Sie für ein Studium auch Gebühren, die pro Jahr bei über 1000 Euro liegen. An einigen Hochschulen können Sie während der Vorlesungszeit Ihr Kind zur Betreuung auf dem Campus abgeben und müssen somit keinen zusätzlichen Kosten rechnen. Allerdings ist auch das keine Selbstverständlichkeit. Es gibt Hochschulen, die lassen sich die Betreuung durch Fachpersonal sehr gut bezahlen. </p>
<h2>Gute Beratung ist weit verbreitet</h2>
<p>Die meisten Hochschulen haben mittlerweile Angestellte, die sich speziell und ausschließlich mit dem Thema der Kinderbetreuung während des Studium beschäftigen. Sie stehen in der Regel das gesamte Semester über zur Verfügung und dienen oft als Gesprächspartner in schwierigen Zeiten. Sie stehen auch bei Fragen rund um die Erziehung und bei finanziellen Fragen mit Rat und Tat zur Seite. Wenn Sie als alleinerziehende Mutter, die mitten im Studium steckt, nicht noch die Zeit haben, sich um Dinge wie Wohngeld, Urlaubssemster oder die Studienordnung zu kümmern, finden Sie normalerweise immer eine interne Hochschulkraft, die Sie beraten kann. Diese Beratungen sind kostenfrei und sehr beliebt. Als Mutter fehlt oft der Überblick darüber, welche Gelder einem eigentlich zustünden und welche Rechte man während des Studiums hat. Hier sind die meisten Hochschulen ein gutes Vorbild und bieten sehr gute Beratung an. Auch vor Beginn des Studiums können Sie sich an diese Beratungsstelle wenden und sich bereits informieren, wie die Gestaltung des Studiums vonstattengeht. Die Chancen, ein Studium mit Kind zu meistern, stehen deshalb auch gar nicht schlecht. Die Mehrheit der Fachhochschulen und Universitäten hat sich mittlerweile auf alleinerziehende Mütter eingestellt und betreibt in der Regel eine ständige Arbeit für Studierende. Diese Sachverhalte sorgen dafür, dass Sie sich vor einem Studium mit Kind nicht fürchten müssen. Zwar erfordert Studium mit Kind sehr viel organisatorischen Aufwand und ein hohes Maß an Durchhaltevermögen, ist aber dank der weit verbreiteten Unterstützung nicht (mehr) unmöglich. </p>
<p>Urheber des Fotos: lightpoet &#8211; Fotolia</p>
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		<title>Die Studiengebühren &#8211; Vor- und Nachteile</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Dec 2011 13:56:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>prof</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Studiengebühren]]></category>

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		<description><![CDATA[Bis zum 26. Januar 2005 konnte man als normaler Student ohne Gebühren in Deutschland studieren. Nur Langzeitstudenten und einige Studenten die an besonderen Studienprogrammen teilnahmen, mussten etwas zahlen. Mit dem Urteil 2005 stellte das Bundesverfassungsgericht jedoch die Weichen dafür, dass es in Zukunft den Ländern überlassen bleibt, ob sie Gebühren erheben oder nicht. Daher gibt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.vhsbiel.ch/wp-content/uploads/2011/12/vorlesungssaal-300x200.jpg" alt="" title="Vorlesungsraum" width="300" height="200" class="alignleft size-medium wp-image-38" /><strong>Bis zum 26. Januar 2005 konnte man als normaler Student ohne Gebühren in Deutschland studieren. Nur Langzeitstudenten und einige Studenten die an besonderen Studienprogrammen teilnahmen, mussten etwas zahlen. Mit dem Urteil 2005 stellte das Bundesverfassungsgericht jedoch die Weichen dafür, dass es in Zukunft den Ländern überlassen bleibt, ob sie Gebühren erheben oder nicht. Daher gibt es jetzt einige Bundesländer, in denen keine Gebühren erhoben werden, und in anderen sehr wohl. </strong></p>
<p>Aber auch die Höhe unterscheidet sich stark und kann je nach Land von 100 EUR bis 500 EUR pro Semester betragen. Länder mit Studiengebühren für die Regelstudienzeit im Erststudium sind z.B. Baden- Württemberg, Bayern, Hamburg und Niedersachsen. Die anderen Länder erheben Gebühren erst bei Langzeitstudenten. Aber durch diese unterschiedliche Regelung kommt es zu einem Abwandern der Abiturienten aus diesen Bundesländern mit in Länder ohne Studiengebühren.</p>
<h2>Argumente gegen die Studiengebühren</h2>
<p>Viele Erhebungen bestätigen, dass sich seit der Einführung der Studiengebühren viel weniger Abiturienten für ein Studium entschieden haben als vorher. Der Druck neben dem Studium nicht nur für den eigenen Lebensunterhalt, sondern auch noch für die Gebühren arbeiten gehen zu müssen, scheint viele Schüler vom Studium abzuhalten. Alternativ könnten sie aber auch in ein anderes Bundesland übersiedeln und dort kostenlos studieren. Dieses Argument scheint also nicht der einzige Grund für diese Tendenz zu sein. Nimmt man die in andere Bundesländer abgewanderten Studenten und ermittelt den Durchschnitt, sind es immer noch deutlich weniger Studenten, als früher. Diesen Trend führen renommierte Institute aber nicht auf die Entwicklung seit 2005 zurück, sondern begründen sie mit dem allgemein schlechten Bildungsstand in Deutschland. Danach würden gerade die so dringen benötigten Fachleute im Maschinenbau und der IT- Branche nicht in Deutschland ausgebildet, weil in den Schulen dafür sehr schlechte Voraussetzungen geschaffen würden. Gerade auf die technische Ausbildung während des Abiturs würde kein ausreichender Wert gelegt, so dass Defizite in den naturwissenschaftlichen Fächern die Folge seien. Das stärkste Argument gegen diese Gebühren ist jedoch, dass mit ihnen eigentlich eine Förderung der Lehre an den Universitäten und Hochschulen erreicht werden sollte. Davon ist jedoch nichts zu merken. Die Studienbedingungen sind nicht besser geworden, so dass die Studenten darin keinen Sinn sehen dieses Geld zu entrichten.</p>
<h2>Argumente für die Studiengebühren</h2>
<p>In den letzten 20 Jahren gab es unterschiedliche Trends beim Studium. Ab 1990 gab es durch die Wende sehr viele Studenten und demnach auch eine Schwemme von Studienabgängern. Diese fanden meist nicht sofort Arbeit und gerade die derzeit gesuchten Naturwissenschaftler bekamen damals oft keinen Job. Deshalb nahmen viele noch einmal ein Zweitstudium auf und verdienten sich nebenbei ihren Unterhalt. Es schien fast so, als wäre es besser Student zu bleiben, schon wegen der sozialversicherungsrechtlichen Vorteile für den Arbeitgeber. Deshalb bekam der Stand eines Studenten gerade in diesen Jahren einen schlechten Ruf. Gegen diese ewigen Studenten wollten auch die Universitäten etwas unternehmen und begrüßten die Regelung, bei Langzeitstudenten Gebühren einzuführen zu dürfen. Es wurde damit ein Anreiz geschaffen in der Regelstudienzeit fertig zu werden oder wenigsten nur gering zu überziehen. Schaut man sich heute an, wie viele Studenten nur noch an den Unis eingeschrieben sind, ohne tatsächlich zu studieren, hat diese Neuregelung tatsächlich etwas bewirkt.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Solange aber nicht klar ist, wofür die Universitäten und Hochschulen die Gebühren verwenden und ein Verhältnis zu verbesserten Studienbedingungen nicht erkennbar ist, wird die Diskussion über die Sinnhaftigkeit einer solchen Regelung nicht abreißen. </p>
<p>Picture: puje &#8211; Fotolia.com</p>
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		<title>Frauen in Führungspositionen &#8211; Der Spagat zwischen Karriere und Familie</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Dec 2011 13:51:34 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Beruf]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Führungsposition]]></category>
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		<description><![CDATA[Zwar haben sich die beruflichen Aufstiegsmöglichkeiten für Führungspositionen für Frauen in den letzten Jahren deutlich verbessert, dennoch muss man feststellen, dass die Vereinbarung von Beruf und Familie für Frauen nach wie vor eine größere Herausforderung darstellt, als für Männer. Obwohl sich in der politischen Ordnung der Gesellschaft ebenfalls Einiges getan hat, wird trotz der Möglichkeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.vhsbiel.ch/wp-content/uploads/2011/12/Frau_business-300x214.jpg" alt="" title="Geschäftsfrau" width="300" height="214" class="alignleft size-medium wp-image-35" /><strong>Zwar haben sich die beruflichen Aufstiegsmöglichkeiten für Führungspositionen für Frauen in den letzten Jahren deutlich verbessert, dennoch muss man feststellen, dass die Vereinbarung von Beruf und Familie für Frauen nach wie vor eine größere Herausforderung darstellt, als für Männer. Obwohl sich in der politischen Ordnung der Gesellschaft ebenfalls Einiges getan hat, wird trotz der Möglichkeit der Elternzeit für Väter und der Zahlung von Elterngeld über einen bestimmten Zeitraum die Belastung für die Frauen und Mütter nach wie vor sehr hoch eingeschätzt. Beim Thema Familie und der Ausübung des Berufs ist nach wie vor keine Gleichstellung der Geschlechter erfolgt. </strong></p>
<h2>Der lange Weg in einer Führungsposition</h2>
<p>Die Unterbrechung der beruflichen Aktivitäten für die Familie erfolgt nach wie vor meistens durch die Frauen. Eine kompetente Leistungserbringung und ein damit einhergehender Aufstieg in eine Führungsposition ist damit stark behindert. Das Problem liegt darin begründet, dass sich viele Männer in einer gehobenen Position auf ihre Partnerin verlassen können. Im umgekehrten Fall können die meisten Frauen eher selten mit dem Partner und seinem Einsatz für die Familie rechnen. Das klassische Bild der Rollenverteilung der Geschlechter ist nach wie vor existent und macht es emanzipierten, berufstätigen Müttern schwer, sich optimal und ausreichend um die Familie und den Beruf zu kümmern. Von Frauen in Führungspositionen wird eine ebenbürtige, wenn nicht sogar bessere Arbeitsleistung im Vergleich zu den männlichen Kollegen verlangt. Es wird berufstätigen Frauen in der Arbeitswelt durch diese Anforderungen nicht einfach gemacht, sich neben den männlichen Konkurrenten in einer Führungsposition zu behaupten, außer man verzichtet völlig auf Kinder und Familie und widmet sich ausschließlich seiner Karriere. </p>
<h2>Anforderungen an berufstätige Mütter</h2>
<p>Wenn man sich trotz der genannten Schwierigkeiten im Berufsalltag für das Kinderkriegen und für die Familiengründung entscheidet, ist es unglaublich schwierig allen Aufgaben und Anforderungen gerecht zu werden. Der logische Menschenverstand teilt einem bereits mit, dass man an einem 24-Stunden Tag nicht 12 Arbeitsstunden absolvieren kann, sich mindestens zwei-drei Stunden mit den Kindern und den Hausaufgaben beschäftigt und irgendwann auch noch Mahlzeiten zu sich nehmen soll. Das Arbeitspensum einer berufstätigen Mutter ist somit enorm hoch und führt sie an ihre Belastungsgrenze. Doch in Führungspositionen und in der Familie werden absolute Höchstleistungen erwartet und benötigt. Um den Kindern trotzdem eine ausgewogene Freizeitgestaltung zu bieten, sollte man sich unbedingt auf seinen Partner verlassen können. Auch die Beschäftigung eines Au Pair Mädchens oder einer anderen festen Bezugsperson kann eine Lösung sein. Fortschrittliche Arbeitgeber bieten inzwischen Tagesstätten im Unternehmen an, mit einer flexiblen zeitlichen Betreuung. Man ist aber als Mutter weiterhin auf das Wohlwollen des Arbeitgebers und der Kollegen angewiesen. </p>
<h2>Auf die Work-Life-Balance kommt es an</h2>
<p>Jede Frau sollte sich in einer Führungsposition auch psychisch behaupten können. Um dies zu gewährleisten, gehört nicht nur ein ausreichender Ausgleich durch private Aktivitäten, sondern auch eine regelmäßige sportliche Betätigung zum Ausgleichsprogramm. Die sogenannte Work-Life-Balance sollte vom Arbeitgeber gefördert werden und man sollte schon bei der Bewerbung und einem späteren Aufstieg in eine Führungsposition bedenken, dass man ein familienfreundliches und mitarbeiterorientiertes Unternehmen wählt, denn auch das kann die Basis für einen erfolgreichen Spagat zwischen der Familie und den Herausforderungen der Berufswelt bedeuten. In der Zukunft können Frauen in Führungspositionen nur noch mehr darauf hoffen, dass beispielsweise Ganztagschulen der Standard in Deutschland werden oder dass Kindertagesstätten nicht nur flexible Besuchszeiten anbieten, sondern auch für jede Familie finanzierbar werden. </p>
<p>Photo: WavebreakMediaMicro &#8211; Fotolia</p>
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		<title>Die Vor- und Nachteile privater Hochschulen</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Nov 2011 13:48:24 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Private Hochschulen]]></category>

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		<description><![CDATA[Seitdem man auch an privaten Hochschulen studieren kann, wird viel darüber diskutiert, ob diese überhaupt eine Daseinsberechtigung haben, und ob eher ihre Vor- oder Nachteile überwiegen. Umstritten werden auch die Konsequenzen der Einführung privater Hochschulen. Studienauswahl &#8211; Chancen und Risiken Gegner dieser Einführung vermuten eine Qualitätsminderung und befürchten die Bildung einer Eliteklasse. Fürsprecher hingegen loben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.vhsbiel.ch/wp-content/uploads/2011/12/studenten-300x200.jpg" alt="" title="Studentin im Hörsaal" width="300" height="200" class="alignleft size-medium wp-image-31" /><strong>Seitdem man auch an privaten Hochschulen studieren kann, wird viel darüber diskutiert, ob diese überhaupt eine Daseinsberechtigung haben, und ob eher ihre Vor- oder Nachteile überwiegen. Umstritten werden auch die Konsequenzen der Einführung privater Hochschulen. </strong></p>
<h2>Studienauswahl &#8211; Chancen und Risiken</h2>
<p>Gegner dieser Einführung vermuten eine Qualitätsminderung und befürchten die Bildung einer Eliteklasse. Fürsprecher hingegen loben die Chancen und die intensivere Verbindung mit der Wirtschaft und der damit höheren Nähe der Praxis. Allerdings gibt es beim Vergleich von staatlicher und privater Hochschule keinen entschiedenen Gewinner oder Verlierer. Jeder einzelne Anwärter eines Studiums sollte bei seiner Studienauswahl beide Varianten miteinander vergleichen und sich dann überlegen, welche der beiden Möglichkeiten für ihn in Betracht kommt. Hilfe für diese Entscheidung bieten hier Studienberatungen an.</p>
<h2>Es spricht vieles für eine private Einrichtung</h2>
<p>Das Studieren an einer privaten Hochschule oder Universität gleicht sehr einer Schule. Dies hat den Vorteil, dass die Studenten mehr unter Kontrolle und Beobachtung stehen. Für alle, die nur über geringe Selbstständigkeit verfügen und eindeutige Vorgaben benötigen, ist dies natürlich einfacher. Zudem können sich Professoren ein näheres Bild über jeden einzelnen Studenten machen, auf deren Schwächen näher eingehen und gezielter Unterstützung bieten. Oft werden private Hochschulen von Unternehmen und Betrieben gefördert. Dies führt dazu, dass Vertreter dieser Unternehmer häufig in den Schulbeiräten sitzen und wichtige Anregungen geben, die für die Studenten und Lehrer von großem Nutzen sein können. Es besteht hier auch leichter die Möglichkeit, nach dem Studium einen Praktikumsplatz oder die Möglichkeit für einen Einstieg in diese Unternehmen oder Betriebe zu bekommen. </p>
<h2>Die Vorteile der privaten Hochschulen oder Universitäten</h2>
<p>Da die privaten Hochschulen sehr auf die Qualität ihrer Einrichtung achten, können sie damit auch Marketing betreiben. Im Regelfall können sie höhere Gehälter an ihre Professoren zahlen und profitieren dann natürlich davon, dass sie sich sehr qualifizierte Professoren für ihre Einrichtung leisten können. Ein klarer Vorteil liegt auch in der Verwaltung der privaten Hochschulen. Hier wird optimal und studentenfreundlich organisiert. Private Hochschulen sind in den meisten Fällen bei Weitem nicht so groß wie die Staatlichen. Kaum findet man riesige Hörsäle, die für Hunderte von Studenten ausgelegt sind. Grundsätzlich sind diese Hörsäle kleinere Seminarräume, die für die Professoren überschaubar sind, und somit die Gruppen klein gehalten werden. Im Allgemeinen übernimmt ein Professor eine Gruppe von ca. 15 &#8211; 20 Studierenden. Die Räumlichkeiten sind meist sehr gut ausgestattet, und man braucht kaum auf einen PC-Arbeitsplatz zu warten. Ein weiterer Pluspunkt für die privaten Hochschulen liegt in der Auswahl der Studierenden. Es werden nämlich nur Studenten aufgenommen, die Aussicht auf das Bestehen dieser anspruchsvollen Studien haben.</p>
<h2>Private Hochschulen haben allerdings auch einige Nachteile</h2>
<p>Einer der Minuspunkte für die privaten Hochschulen sind die höheren Studiengebühren im Gegensatz zu den staatlichen. Dem stehen aber natürlich die ganzen Vorteile, wie zum Beispiel bessere Ausstattungen und professionellere Dienstleistungen gegenüber. Allerdings bringen diese Vorteile hohe Kosten mit sich, die überwiegend von den Studenten getragen werden müssen. Diese hohen Studienkosten geben jedoch keine Garantie, dass man das Studium auch wirklich besteht. Des Weiteren wird an staatlichen Hochschulen und Universitäten ein größeres Spektrum an Fächern angeboten. Hier können die Privaten natürlich bei Weitem nicht mithalten. Jedes Fachgebiet bietet in sich nochmals etliche Möglichkeiten der Spezialisierung, sodass jeder Studierende seine bevorzugten Fächer auswählen kann. Bei den privaten Schulen hingegen bieten sich hier nur Mainstreamfächer an, die geradezu modern werden, denn mit diesen sollen die Studenten gewonnen werden. </p>
<p>Img.: Eisenhans &#8211; Fotolia</p>
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		<title>Die Ergebnisse des Bologna-Prozesses</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 13:39:05 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Bologna]]></category>
		<category><![CDATA[Bologna-Reform]]></category>

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		<description><![CDATA[Vom Bologna-Prozess werden zumindest die meisten Studenten schon einmal etwas gehört haben. Grundsätzlich geht es hierbei darum, die Studienabschlüsse international anzugleichen, um einen Einstieg ins Berufsleben, auch im Ausland, zu erleichtern. Was ist der Bologna-Prozess? Beim Bologna-Prozess handelt es sich grundsätzlich um ein politisches Vorhaben, einen einheitlichen europäischen Studienraum zu schaffen. Universitätsabschlüsse können damit im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.vhsbiel.ch/wp-content/uploads/2011/12/studentengruppe-am-pc-300x199.jpg" alt="" title="Studying at laptop" width="300" height="199" class="alignleft size-medium wp-image-28" /><strong>Vom Bologna-Prozess werden zumindest die meisten Studenten schon einmal etwas gehört haben. Grundsätzlich geht es hierbei darum, die Studienabschlüsse international anzugleichen, um einen Einstieg ins Berufsleben, auch im Ausland, zu erleichtern. </strong></p>
<h2>Was ist der Bologna-Prozess?</h2>
<p>Beim Bologna-Prozess handelt es sich grundsätzlich um ein politisches Vorhaben, einen einheitlichen europäischen Studienraum zu schaffen. Universitätsabschlüsse können damit im Ausland leichter anerkannt werden. 1999 wurde diese Erklärung von insgesamt 29 Bildungsministern der europäischen Staaten unterzeichnet. Dies geschah im italienischen Bologna, woher der Prozess seinen Namen erhielt. Als Vorgänger dieses Prozesses ist die Lissabon-Konvention zu verstehen. Diese wurde zwei Jahre zuvor vom Europarat in Zusammenarbeit mit der UNESCO erarbeitet. Auch hierbei ging es bereits darum, dass Studienabschlüsse im Ausland leichter anerkannt werden sollen. Seit 2010 gibt es nun in vielen Ländern und in vielen Studienrichtungen die sogenannten Bachelor- und Masterstudiengänge. Diese zweiphasigen Studiengänge laufen nun in den europäischen Ländern in etwa vergleichbar ab und werden somit auch leichter anerkannt. Wer in Deutschland seinen Bachelor gemacht hat, kann zu seinem Masterstudium in der Regel ohne größere Probleme ins europäische Ausland gehen. Allerdings muss man dazu sagen, dass beim Bologna-Prozess eher recht unverbindliche Absprachen zwischen den Bildungsministern getroffen wurden. Alle zwei Jahre treffen sich die entsprechenden Bildungsminister, um über die Umsetzung der Absprachen zu debattieren und mögliche Probleme zu erkennen. Dabei geht es auch um Qualitätssicherung der Abschlüsse und um die konkrete Einführung des Bachelor- und Mastersystems in den verschiedenen Fachbereichen. Die Minister bekommen dabei von einer europäischen Arbeitsgruppe Unterstützung, die sich mehrmals im Jahr trifft. Auf Landesebene ist jeder Staat selbst für die konkrete Umsetzung der Ziele zuständig. Die deutsche Bolognagruppe besteht aus Mitgliedern des Ministeriums für Bildung und Forschung, aber auch aus Hochschulverbänden, Mitgliedern der Gewerkschaft Erziehung und Bildung und studentischen Gruppen. Die Umsetzung in Deutschland wurde relativ schnell vorangetrieben, so dass in den meisten Fachbereichen heute nur noch Bachelor- und Masterstudiengänge möglich sind. </p>
<h2>Vor- und Nachteile des Bologna-Prozesses</h2>
<p>Die Hauptziele des Bologna-Prozesses lagen darin, die Studienabschlüsse in Europa einheitlich zu gestalten. So wurden bestimmte Kriterien zur Erreichung eines Bachelor- oder Masterabschlusses zugrunde gelegt. Innerhalb eines Studiums müssen eine gewisse Anzahl an Leistungspunkten erreicht werden. Für den Bachelorabschluss sind mindestens 180 dieser ECTS erforderlich, nach einem Masterstudiengang mindestens 300. Die Regelstudienzeiten bewegen sich dabei für den Bachelor zwischen vier und sechs, für den Master zwischen zwei und vier Semestern. Aufgrund dieses Punktesystems sind die Abschlüsse generell vergleichbarer geworden, denn in den Ländern, die am Bologna-Prozess mitgewirkt haben, sollten ähnliche Anforderungen für die Erreichung dieser Punkte gelten. Die Ziele und Vorteile liegen damit auf der Hand. Studierende sollen im Berufsleben später die Wahl haben, wo sie arbeiten möchten. Die Abschlüsse werden im Ausland anerkannt, so dass Mobilität und internationale Wettbewerbsfähigkeit gewährleistet sein sollten. </p>
<h2>Die Probleme der Umsetzung</h2>
<p>Das Problem besteht allerdings darin, dass nicht alle die Richtlinien des Bologna-Prozesses konsequent umsetzen. In Großbritannien wird teilweise nach einem anderen Punktesystem bewertet, das geringere Anforderungen an die Studierenden stellt. Und auch in Deutschland möchten nicht alle Bundesländer konsequent am Bachelor-/Mastersystem festhalten. Da dadurch beispielsweise ein Rückgang bei Lehramtsstudiengängen zu verzeichnen war, möchten einige Bundesländer den alten Studiengang wieder einführen, um einem Lehrermangel vorzubeugen. </p>
<p>Quelle des Bildes: FRANCESCO RIDOLFI: Fotolia</p>
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		<title>Bildungskredite &#8211; Eine Schuldenfalle?</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Nov 2011 11:52:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>prof</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Kredit]]></category>
		<category><![CDATA[Schulden]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>

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		<description><![CDATA[Fast jeder, der studiert oder eine Ausbildung macht, kennt die Sorgen um das Geld. Der Lebensunterhalt muss finanziert und eventuelle Studiengebühren aufgebracht werden. Doch woher nehmen Sie das Geld dafür? Der Bildungskredit &#8211; was ist das? Der Bildungskredit dient in erster Linie dazu, die Ausbildung oder das Studium finanziell zu fördern. Mit dem Bildungskredit bieten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-22" title="Geldscheine auf einem Haufen" src="http://www.vhsbiel.ch/wp-content/uploads/2011/11/geldscheinhaufen13-300x199.jpg" alt="" width="277" height="183" /><strong>Fast jeder, der studiert oder eine Ausbildung macht, kennt die Sorgen um das Geld. Der Lebensunterhalt muss finanziert und eventuelle Studiengebühren aufgebracht werden. Doch woher nehmen Sie das Geld dafür?</strong><span id="more-12"></span></p>
<h2>Der Bildungskredit &#8211; was ist das?</h2>
<p>Der Bildungskredit dient in erster Linie dazu, die Ausbildung oder das Studium finanziell zu fördern. Mit dem Bildungskredit bieten heutzutage fast alle Banken unabhängig vom Einkommen und Vermögen einen zinsgünstigen Kredit an, den Sie auch noch auf Ihre Bedürfnisse flexibel anpassen können. Das Kreditvolumen kann zwischen 1000  und 7200 Euro liegen. Wahlweise erfolgt somit eine monatliche Auszahlung (höchstens 24 Monate lang) in Höhe von 100 Euro, 200 Euro oder 300 Euro. Auch eine Einmalzahlung aufgrund größerer Anschaffungen für die Ausbildung oder das Studium ist möglich. Weiterhin ist bekannt, dass der Kredit zinsgünstig ist und keine versteckten Kosten birgt. Erhalten Sie schon BAföG oder eine andere Art der finanziellen Unterstützung, ist dies für den Abschluss eines Bildungskredites kein Problem. Zudem kann mit dem Bildungskredit der Bundesregierung auch noch eine Zweitausbildung oder eine Fortbildung finanziert werden. Ein großer Vorteil des Bildungskredites ist, dass er jederzeit am Monatsende gekündigt werden kann. Somit können Sie die Kredithöhe und auch die Schulden niedriger halten als ursprünglich geplant. Die Rückzahlung erfolgt erst vier Jahre nach der ersten Auszahlung. Folglich haben Sie die Chance nach der Ausbildung oder dem Studium, fest in einem Beruf zu arbeiten. Daher sollte die Rückzahlung in Höhe von 120 Euro im Monat kein Problem darstellen. Sollten Sie den Kreditbetrag schon früher zurückzahlen können, ist dies ohne weitere Kosten möglich.</p>
<h2>Wer kann den Bildungskredit in Anspruch nehmen?</h2>
<p>Den Bildungskredit können deutsche Staatsbürger und deutsche Staatsbürgerinnen aufnehmen. Volljährige Schüler denen die letzten zwei Jahre ihrer Ausbildung bevorstehen oder Studierende, die bereits die Zwischenprüfung erfolgreich absolviert haben, können diesen in Anspruch nehmen. Auch Teilnehmer eines Praktikums im In- oder Ausland, welches in Verbindung mit dem Studium steht, sind berechtigt einen solchen Kredit zu bekommen. Ausländische Auszubildende, welche die vorher genannten Voraussetzungen erfüllen und einen ständigen Wohnsitz im Inland haben, können ebenfalls einen Antrag für den Bildungskredit stellen. Den Antrag für einen Bildungskredit können Sie im Internet stellen und online an die Bank senden. Liegt der Antrag vor, erhalten Sie ein Vertragsangebot sowie einen Leistungsbescheid von Ihrer ausgewählten Bank.</p>
<h2>Ist der Bildungskredit eine Schuldenfalle?</h2>
<p>Ein Teilerlass der Schulden ist, anders als beim BAföG, nicht möglich, da die komplette Summe zurückbezahlt werden muss. Wie schon erwähnt, erfolgt die Rückzahlung vier Jahre nach der ersten monatlichen Auszahlung. Somit sollte der Kreditnehmer in der Lage sein diesen problemlos zurückzuzahlen. Sollten Sie dennoch die Raten zum Fälligkeitstermin nicht bezahlen können, können Sie die Stundung des Darlehens beantragen. Eine Stundung ist eine Vereinbarung zwischen Gläubiger und Schuldner, um die Fälligkeit einer Forderung hinauszuschieben. Die Forderung besteht weiterhin, wird aber erst zu einem späteren Zeitpunkt fällig.</p>
<p>Fotoquelle: K.-U. Häßler &#8211; Fotolia.com</p>
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